WAS IST TCM?

Einführung

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eng mit der Kulturgeschichte Chinas verknüpft. Die alten, klassischen Schriften und Nachschlagewerke der TCM stammen zum Teil schon aus dem ersten Jahrtausend v.Chr. und bilden die bis heute gültigen, medizinischen Grundlagen.
In ihnen sind die wichtigsten medizinischen Regeln und Erfahrungen festgelegt, welche seit den 1950er-Jahren auch an offiziell gegründeten Hochschulen für TCM gelehrt werden.
Die Impulse und Forschungsergebnisse, welche damals von den Hochschulen ausgingen, verbreiteten sich über die Grenzen von China hinaus. Vorreiterrolle übernahm dabei die Akupunktur. In den letzten Jahren zeigen aber immer mehr westliche Ärzte Interesse auch an den anderen Teilbereichen der TCM, häufig als unterstützende Massnahmen zur westlichen Schulmedizin.

Diagnostik

Anders als in der symptomorientierten, westlichen Medizin, geht die TCM von einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen aus. Der Mensch wird als organische Einheit betrachtet, die zusammen mit der Natur im Einklang stehen muss.
Bei der Behandlung wird nicht nach einem speziellen Medikament gegen etwas gesucht, sondern, durch eine Kombination von Arzneien und anderen therapeutischen Massnahmen, soll der Körper wieder in den Zustand der Harmonie versetzt und damit die Heilung erzielt werden.
Die Diagnose erstellt der TCM-Arzt durch differenziertes Befragen des Patienten. Bewertet werden nicht nur die akut auftretenden Beschwerden, sondern auch die optische Gesamtwahrnehmung, sowie alle anderen aktiven Lebensäusserungen, Emotionen, vitalen Körperfunktionen und Disharmonien, welche auf eine mögliche Krankheit hinweisen können.
Besonders hervorzuheben ist die Zungen- und Pulsdiagnostik. Die Zunge gibt durch Form, Farbe, Grösse und Belag wichtige Hinweise auf energetische Zustände und den ‚Säftehaushalt’. Beim Puls unterscheidet man zwischen 28 verschiedenen Pulsmuster, welche ebenfalls Rückschlüsse auf das Krankheitsbild zulassen.

Anwendungen

Grundsätzlich gibt es keine Anwendungsbeschränkungen der TCM. Zwingende Voraussetzung ist aber eine vorherige, abklärende chinesische Diagnose. Bei akuten, lebensbedrohenden Erkrankungen ist eher eine Behandlung mit herkömmlichen, schulmedizinischen Massnahmen angezeigt, während die TCM, alleine oder in Kombination mit der westlichen Medizin, beim nachhaltigen Aufbau der Konstitution, bei viralen Infekten oder bei Schmerzzuständen oft bessere Resultate erzielt.
Auch Allergien jeglicher Art können, auch nach jahrelanger Krankheitsdauer, mit den Methoden der TCM geheilt oder gelindert werden.

Nachfolgend eine Liste mit Beispielen gängiger Krankheitsbilder, bei welchen die TCM gute Resultate erzielen kann:
 

  • Akute oder chronische Infekte, Grippe und Erkältungen
  • Orthopädische und neurologische Erkrankungen
  • Sportverletzungen und Traumatologie
  • Allergien, Hautkrankheiten und Stoffwechselstörungen
  • Gynäkologische Erkrankungen und Schwangerschaft
  • Kinderlosigkeit und Männerkrankheiten
  • Kinderkrankheiten
  • Funktionelle und psychosomatische Erkrankungen
  • Emotionelle Probleme und Erschöpfungszustände
  • Zur Unterstützung der Raucher- und Suchtentwöhnung
  • Als Begleittherapie zur Chemo- und Radiotherapie bei Krebserkrankungen
 

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